Wasserkühlung für Motoren

      Um einen entsprechenden Rückkühler definieren zu können werden folgende Daten benötigt.

      - Verlustleistung jedes Motors (in Summe somit Gesamtverlustleistung)
      - erforderliche Vorlauftemperatur zur Kühlung der Motoren
      - Regelgenauigkeit
      - wie soll die Vorlauftemperatur geregelt werden, als Festwert oder umgebungsgeführt
      - erforderliche Durchflussmenge je Motor (in Summe somit Gesamtdurchflussmenge)
      - Druckverlust jedes Motors bei seiner geforderten Durchflussmenge
      - Druckverlust der installierten Leitungen bei der Gesamtdurchflussmenge
      - zulässiger max. Druck im System

      Für die richtige Auslegung des Rückkühlers ist es wichtig zu wissen welchen Umgebungsbedingungen der Rückkühler ausgesetzt ist und zu welchen Bedingungen die gewünschte Kühlleistung der Motoren gefordert ist.
      Bedeutet, die erforderliche Kühlleistung muss bei einer Vorlauftemperatur von x °C und einer Umgebungstemperatur von y °C erreicht werden.

      Bei vielen Motorenherstellern werden maximale Drücke angegeben die nicht überschritten werden dürfen, Grund hierfür sind oftmals die Dichtungen der Motoren.
      Es muss daher bei der Auswahl des geeigneten Rückkühlers auch berücksichtigt werden, dass dieser Maximaldruck nicht überschritten wird. Hierzu kann ein entsprechendes Druckbegrenzungsventil vorgesehen werden.